Nachdem in der ersten Seminarreihe ein vertieftes Verständnis der Wurzeln der Baukultur in verschiedenen europäischen Ländern entwickelt wurde, widmet sich die zweite Seminarreihe den Themen und Epochen, die die Schweizer Praxis und Debatte prägten. Schon immer bestimmten Landschaften den Standort und die Form von Siedlungen. Ohne Landschaften gibt es keine Baukultur. Seit der Wende zum 20. Jahrhundert sind ausserdem in der Schweiz Architektur und Landschaftsarchitektur eng miteinander verflochten. Beide werden weltweit für ihre Qualität, Innovationskraft, Ortsbezogenheit, Materialkultur oder Pflanzenverwendung anerkannt. Schweizer Theoretiker:innen und Gestalter:innen betonten stets, dass Landschaft niemals auf die blosse Umgebung von Gebäuden reduziert werden und Landschaftsarchitektur nicht nur als Verschönerung verstanden werden darf. Gemeinsam mit Anette Freytag, Georges Descombesund Annemarie Bucher erkunden wir die Wurzeln der Landschaftsarchitektur in der Schweiz und die Bedeutung der «Swissness» in diesem Zusammenhang.
Die Vorträge finden auf Englisch statt – vor Ort und online.
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