02.
Montag
18 Uhr

Werkstückhalle: Hybride Decken mit Lehm – zwei Wohnhäuser

ZHAW Architektur, Gestaltung und Bauingenieurwesen

ZHAW Architektur, Gestaltung und Bauingenieurwesen

Zwei Wohnhäuser im Zürcher Umland zeigen exemplarisch, wie zirkuläres und klimafreundliches Bauen funktionieren könnte: leichte Tragkonstruktionen aus Holz- oder Stahlprofilen werden mit Lehmausfachungen bei den Geschossdecken kombiniert. Ihre Verbindungen sind demontier- und wiederaufbaubar konstruiert. Mit dem Lehm kommt eine lokale, reichlich vorhandene Ressource zum Einsatz. Seine emissionsarme Masse dient dem Schallschutz und gleicht Temperatur sowie Feuchtigkeit aus. Die ablesbaren Deckenkonstruktionen schaffen dabei eine eigene Atmosphäre. Die Rippenstruktur und der archaisch schwere Ausdruck des Lehms prägen die Räume.

Fachgespräch mit:
Stanislas Zimmermann, Jomini Zimmermann Architekt:innen
Tobias Huber, ZPF Ingenieure
Tobias Bonwetsch, Rematter
Demian Rudaz und Lars Reinhardt, Rudaz Architekten
Jörg Habenberger, Seforb Ingenieure
Julian Rickenbacher, Terrabloc

Weitere Informationen zu den Projekten sowie Mockups der Konstruktionen sind in der Ausstellung Werkstückhalle zu finden.


02.
Montag
18 Uhr

Werkstückhalle: Hybride Decken mit Lehm – zwei Wohnhäuser

ZHAW Architektur, Gestaltung und Bauingenieurwesen

ZHAW Architektur, Gestaltung und Bauingenieurwesen

Zwei Wohnhäuser im Zürcher Umland zeigen exemplarisch, wie zirkuläres und klimafreundliches Bauen funktionieren könnte: leichte Tragkonstruktionen aus Holz- oder Stahlprofilen werden mit Lehmausfachungen bei den Geschossdecken kombiniert. Ihre Verbindungen sind demontier- und wiederaufbaubar konstruiert. Mit dem Lehm kommt eine lokale, reichlich vorhandene Ressource zum Einsatz. Seine emissionsarme Masse dient dem Schallschutz und gleicht Temperatur sowie Feuchtigkeit aus. Die ablesbaren Deckenkonstruktionen schaffen dabei eine eigene Atmosphäre. Die Rippenstruktur und der archaisch schwere Ausdruck des Lehms prägen die Räume.

Fachgespräch mit:
Stanislas Zimmermann, Jomini Zimmermann Architekt:innen
Tobias Huber, ZPF Ingenieure
Tobias Bonwetsch, Rematter
Demian Rudaz und Lars Reinhardt, Rudaz Architekten
Jörg Habenberger, Seforb Ingenieure
Julian Rickenbacher, Terrabloc

Weitere Informationen zu den Projekten sowie Mockups der Konstruktionen sind in der Ausstellung Werkstückhalle zu finden.



04.
Mittwoch
16 Uhr

Engineer's Day 2026 - Tiefbauamt

Stadt Winterthur

Stadt Winterthur

Am 4. März 2026 wird wiederum der Engineers’ Day begangen www.engineersday.chSchweizweit und international werden an diesem Tag der interessierten Bevölkerung und dem potentiellen Nachwuchs die technischen Berufe näher gebracht. Worin besteht die Aufgabe eines Bauingenieurs? Was macht die Tiefbauzeichnerin bei einer Kanalsanierung? Was ist die Rolle eines Projektleiters bei der Stadt Winterthur? Und wer muss sonst noch mittun, damit das Projekt reibungslos läuft? Diese Fragen und mehr beantworten wir im Rahmen unseres Projektes «Bachtelstrasse», wo das Tiefbauamt zurzeit Bach- und Abwasserkanäle ersetzt, neue Werkleitungen legt und die Strasse saniert. Wir laden Sie ein, Einblick in unsere Projektorganisation, die interdisziplinäre Zusammenarbeit, die technischen und organisatorischen Herausforderungen dieses spannenden Projektes zu erhalten. Im Rahmen einer Präsentation sowie anschliessender Baustellenführung erfahren Sie, was hinter den Baustellenkulissen und unter dem Boden abgeht, während der Verkehr möglichst ungestört weiterläuft. Und Sie dürfen mit dem Kanalfernsehen ins Dunkel der Kanäle abtauchen und unsichtbare Welten und unbekannte Wahrheiten entdecken. Und sollte die Neugier damit noch nicht gestillt sein, dürfen Sie danach den anwesenden Projektbeteiligten beim gemeinsamen Apero gerne noch weitere Fragen stellen. Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung!


04.
Mittwoch
16 Uhr

Engineer's Day 2026 - Tiefbauamt

Stadt Winterthur

Stadt Winterthur

Am 4. März 2026 wird wiederum der Engineers’ Day begangen www.engineersday.chSchweizweit und international werden an diesem Tag der interessierten Bevölkerung und dem potentiellen Nachwuchs die technischen Berufe näher gebracht. Worin besteht die Aufgabe eines Bauingenieurs? Was macht die Tiefbauzeichnerin bei einer Kanalsanierung? Was ist die Rolle eines Projektleiters bei der Stadt Winterthur? Und wer muss sonst noch mittun, damit das Projekt reibungslos läuft? Diese Fragen und mehr beantworten wir im Rahmen unseres Projektes «Bachtelstrasse», wo das Tiefbauamt zurzeit Bach- und Abwasserkanäle ersetzt, neue Werkleitungen legt und die Strasse saniert. Wir laden Sie ein, Einblick in unsere Projektorganisation, die interdisziplinäre Zusammenarbeit, die technischen und organisatorischen Herausforderungen dieses spannenden Projektes zu erhalten. Im Rahmen einer Präsentation sowie anschliessender Baustellenführung erfahren Sie, was hinter den Baustellenkulissen und unter dem Boden abgeht, während der Verkehr möglichst ungestört weiterläuft. Und Sie dürfen mit dem Kanalfernsehen ins Dunkel der Kanäle abtauchen und unsichtbare Welten und unbekannte Wahrheiten entdecken. Und sollte die Neugier damit noch nicht gestillt sein, dürfen Sie danach den anwesenden Projektbeteiligten beim gemeinsamen Apero gerne noch weitere Fragen stellen. Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung!



05.
Donnerstag
12 - 13.30 Uhr

Ing@Mittag

SIA Sektion Winterthur

SIA Sektion Winterthur

Mit dem Ing@Mittag möchten wir alle aktiven Planungsfachleute aus Bauingenieurwesen, Geomatik, Kultur-, Haus- und Energietechnik, Geologie, Forst- und Umweltplanung zum gemeinsamen Mittagessen an einen Tisch bringen. Die Einladung richtet sich nicht nur an SIA-Mitglieder, sondern alle Bauplanungsfachleute aus Büros, Unternehmungen und Verwaltungen.


05.
Donnerstag
12 - 13.30 Uhr

Ing@Mittag

SIA Sektion Winterthur

SIA Sektion Winterthur

Mit dem Ing@Mittag möchten wir alle aktiven Planungsfachleute aus Bauingenieurwesen, Geomatik, Kultur-, Haus- und Energietechnik, Geologie, Forst- und Umweltplanung zum gemeinsamen Mittagessen an einen Tisch bringen. Die Einladung richtet sich nicht nur an SIA-Mitglieder, sondern alle Bauplanungsfachleute aus Büros, Unternehmungen und Verwaltungen.



18.
Mittwoch
19 Uhr

SIA Filmreihe - The Sense of Tuning

SIA Sektion Winterthur

SIA Sektion Winterthur

«The Sense of Tuning» ist ein Porträt des indischen Architekten und Designers Bijoy Jain, der in Mumbai aufwuchs und nach Studium und Arbeitsjahren in den USA und in England 1995 nach Indien zurückkehrte und 2005 das Studio Mumbai Architects gründete. Die indische Landschaft, die lokalen Ressourcen und Materialien spielen eine Schlüsselrolle in seinen Projekten. Konzipiert wie eine spontane Skizze, geht der Film auf die Sensibilität des Architekten ein und beleuchtet, wie seine Wahrnehmung von der Resonanz des Raums genährt wird.

Als performatives Kinoerlebnis konzipiert, fängt dieser Film die Alchemie einer Begegnung zwischen Bijoy Jain und Bêka & Lemoine ein – zwölf Stunden intensiven Umherstreifens, die uns in die vitale Energie der Strassen von Mumbai eintauchen lassen. Mit visuellen Notizen, die in der Intimität des Studios entstanden sind, Beobachtungen informeller Taktiken der Stadt und Besuchen von Produktionsstätten zeigt der Film, wie eng Bijoy Jains Arbeit mit der Stadt Mumbai verbunden ist, die ihm unendliche Ressourcen und Inspiration bietet.

Dokumentarfilm von Bêka & Lemoine
Frankreich/Indien 2023, E/e
98 Minuten

In Zusammenarbeit mit dem Kino Cameo bietet der SIA Winterthur diese Filmreihe zu Themen der Architektur, des Städtebaus und der Ingenieurskunst an. Für unsere Mitglieder sind eine Anzahl Tickets reserviert. Diese berechtigen nach dem Film zudem zu einem Gratisgetränk an der Kinobar.


18.
Mittwoch
19 Uhr

SIA Filmreihe - The Sense of Tuning

SIA Sektion Winterthur

SIA Sektion Winterthur

«The Sense of Tuning» ist ein Porträt des indischen Architekten und Designers Bijoy Jain, der in Mumbai aufwuchs und nach Studium und Arbeitsjahren in den USA und in England 1995 nach Indien zurückkehrte und 2005 das Studio Mumbai Architects gründete. Die indische Landschaft, die lokalen Ressourcen und Materialien spielen eine Schlüsselrolle in seinen Projekten. Konzipiert wie eine spontane Skizze, geht der Film auf die Sensibilität des Architekten ein und beleuchtet, wie seine Wahrnehmung von der Resonanz des Raums genährt wird.

Als performatives Kinoerlebnis konzipiert, fängt dieser Film die Alchemie einer Begegnung zwischen Bijoy Jain und Bêka & Lemoine ein – zwölf Stunden intensiven Umherstreifens, die uns in die vitale Energie der Strassen von Mumbai eintauchen lassen. Mit visuellen Notizen, die in der Intimität des Studios entstanden sind, Beobachtungen informeller Taktiken der Stadt und Besuchen von Produktionsstätten zeigt der Film, wie eng Bijoy Jains Arbeit mit der Stadt Mumbai verbunden ist, die ihm unendliche Ressourcen und Inspiration bietet.

Dokumentarfilm von Bêka & Lemoine
Frankreich/Indien 2023, E/e
98 Minuten

In Zusammenarbeit mit dem Kino Cameo bietet der SIA Winterthur diese Filmreihe zu Themen der Architektur, des Städtebaus und der Ingenieurskunst an. Für unsere Mitglieder sind eine Anzahl Tickets reserviert. Diese berechtigen nach dem Film zudem zu einem Gratisgetränk an der Kinobar.



23.
Montag
18 Uhr

BLAUER MONTAG: Belastbare Lösungen – erster Abend: Der neue Studienalltag angehender Bauingenieur:innen im Kontext von KI

ZHAW Architektur, Gestaltung und Bauingenieurwesen

ZHAW Architektur, Gestaltung und Bauingenieurwesen

Die zunehmende Integration digitaler Werkzeuge verändert Studium und Praxis des Bauingenieurwesens grundlegend. Wenn belastbare Lösungen auch Robustheit gegenüber technologischen Entwicklungen voraussetzen, stellt sich die Frage, wie Künstliche Intelligenz fachlich fundiert und verantwortbar eingesetzt werden kann.

Wie kann Künstliche Intelligenz zu einer belastbaren Lösung beitragen? Welche Tools sind bereits anwendbar, und welchen Gewinn versprechen sie für Studium, Praxis und die Zusammenarbeit im interdisziplinären Team? Welche Rolle übernehmen wir als «Deep Humans»? Wie lassen sich Verantwortung und gleichzeitige Anpassungsfähigkeit gegenüber neuen Technologien verbinden?

Was bedeutet es, zwischen KI-Agenten, Materialeigenschaften und menschlichen Bedürfnissen erfolgreich zu agieren? Wie lernen wir, stärker nach dem Warum als nach dem blossen Wozu zu fragen – nach Bedeutung, Relevanz und Qualität? Wie entwickeln und sichern wir die menschliche Fähigkeit zur Kreativität? Und wie stellen wir sicher, dass fehlerhafte oder ungeeignete KI-Ergebnisse erkannt und vermieden werden?

Die weitere Veranstaltung findet am 20. April statt – SAVE THE DATE


23.
Montag
18 Uhr

BLAUER MONTAG: Belastbare Lösungen – erster Abend: Der neue Studienalltag angehender Bauingenieur:innen im Kontext von KI

ZHAW Architektur, Gestaltung und Bauingenieurwesen

ZHAW Architektur, Gestaltung und Bauingenieurwesen

Die zunehmende Integration digitaler Werkzeuge verändert Studium und Praxis des Bauingenieurwesens grundlegend. Wenn belastbare Lösungen auch Robustheit gegenüber technologischen Entwicklungen voraussetzen, stellt sich die Frage, wie Künstliche Intelligenz fachlich fundiert und verantwortbar eingesetzt werden kann.

Wie kann Künstliche Intelligenz zu einer belastbaren Lösung beitragen? Welche Tools sind bereits anwendbar, und welchen Gewinn versprechen sie für Studium, Praxis und die Zusammenarbeit im interdisziplinären Team? Welche Rolle übernehmen wir als «Deep Humans»? Wie lassen sich Verantwortung und gleichzeitige Anpassungsfähigkeit gegenüber neuen Technologien verbinden?

Was bedeutet es, zwischen KI-Agenten, Materialeigenschaften und menschlichen Bedürfnissen erfolgreich zu agieren? Wie lernen wir, stärker nach dem Warum als nach dem blossen Wozu zu fragen – nach Bedeutung, Relevanz und Qualität? Wie entwickeln und sichern wir die menschliche Fähigkeit zur Kreativität? Und wie stellen wir sicher, dass fehlerhafte oder ungeeignete KI-Ergebnisse erkannt und vermieden werden?

Die weitere Veranstaltung findet am 20. April statt – SAVE THE DATE



28.
Samstag
11 Uhr

Archimedes träumt – Audiowalk durch die Nagelfabrik Winterthur

Die Nagli in Winterthur-Grüze ist 130 Jahre alt und noch immer werden hier Nägel produziert. Auf dem Audiowalk durch die historische Fabrik trägt das Publikum Kopfhörer und wird von einer Stimme durch die atmosphärischen Hallen begleitet: Fabrikarbeiter:innen machen sich ans Werk und melden sich lautstark zu Wort. Eiserne Titanen geben den Takt an. Und Archimedes, der Urvater wissenschaftlich-technischen Denkens, staunt und sinniert über seine Zeit hinaus. – Welcher Geist hat den Maschinen den Boden bereitet? Wie weit können und wollen wir die Technik treiben? Wo endet die Maschine, wo beginnt der Mensch? – Die Nagli wird auf dem Rundgang akustisch und sinnlich erlebbar und regt als Zeitzeugin zur Auseinandersetzung an mit uns selbst und der Welt, in der wir leben.

Der Audiowalk ist immer am 4. Samstag im Monat um 11 Uhr öffentlich zugänglich. Ticketreservation über Eventfrog.


28.
Samstag
11 Uhr

Archimedes träumt – Audiowalk durch die Nagelfabrik Winterthur

Die Nagli in Winterthur-Grüze ist 130 Jahre alt und noch immer werden hier Nägel produziert. Auf dem Audiowalk durch die historische Fabrik trägt das Publikum Kopfhörer und wird von einer Stimme durch die atmosphärischen Hallen begleitet: Fabrikarbeiter:innen machen sich ans Werk und melden sich lautstark zu Wort. Eiserne Titanen geben den Takt an. Und Archimedes, der Urvater wissenschaftlich-technischen Denkens, staunt und sinniert über seine Zeit hinaus. – Welcher Geist hat den Maschinen den Boden bereitet? Wie weit können und wollen wir die Technik treiben? Wo endet die Maschine, wo beginnt der Mensch? – Die Nagli wird auf dem Rundgang akustisch und sinnlich erlebbar und regt als Zeitzeugin zur Auseinandersetzung an mit uns selbst und der Welt, in der wir leben.

Der Audiowalk ist immer am 4. Samstag im Monat um 11 Uhr öffentlich zugänglich. Ticketreservation über Eventfrog.



31.
Dienstag
18 Uhr

Vernissage Ausstellung Ernst Studer (1931-2001) und das Büro J. Naef + E. Studer + G. Studer

ZHAW Architektur, Gestaltung und Bauingenieurwesen

ZHAW Architektur, Gestaltung und Bauingenieurwesen

Die kleine Ausstellung an der zhaw zum Werk von Ernst Studer und seinem Büro J. Naef + E. Studer + G. Studer erinnert an eine fast schon vergessene Architektur zwischen Brutalismus, Pop Art und Postmoderne. Die Kollegiumskirche in Sarnen (1961-69) machte Ernst Studer und sein Büro J. Naef + E. Studer + G. Studer schlagartig berühmt. Bis heute gehört sie zu den Schlüsselbauten jener Zeit. Das darauf folgende Werk jedoch, darunter zahlreiche Kirchen und mehrere Schulen, ist etwas in Vergessenheit geraten. Zu Unrecht! Es integriert unterschiedliche Einflüsse von Le Corbusier über die Pop-Art bis zur Postmoderne und bleibt doch stets eigenständig und eigenwillig. Im Zentrum stehen so grundsätzliche Fragen wie das Zusammenspiel von Körper und Raum sowie von Licht und Schatten. Die kleine Plakatausstellung an der zhaw Winterthur portraitiert 12 Bauten und zeigt damit das ganze Spektrum dieser Architektur. Erarbeitet wurde sie im Rahmen eines Seminars von Masterstudierenden Architektur. Zur Eröffnung der Ausstellung wird Arthur Rüegg, der als junger Architekt 1965-69 im Büro Naef+Studer+Studer tätig war, seine Erinnerung an Ernst Studer und seine Architektur mit uns teilen.


31.
Dienstag
18 Uhr

Vernissage Ausstellung Ernst Studer (1931-2001) und das Büro J. Naef + E. Studer + G. Studer

ZHAW Architektur, Gestaltung und Bauingenieurwesen

ZHAW Architektur, Gestaltung und Bauingenieurwesen

Die kleine Ausstellung an der zhaw zum Werk von Ernst Studer und seinem Büro J. Naef + E. Studer + G. Studer erinnert an eine fast schon vergessene Architektur zwischen Brutalismus, Pop Art und Postmoderne. Die Kollegiumskirche in Sarnen (1961-69) machte Ernst Studer und sein Büro J. Naef + E. Studer + G. Studer schlagartig berühmt. Bis heute gehört sie zu den Schlüsselbauten jener Zeit. Das darauf folgende Werk jedoch, darunter zahlreiche Kirchen und mehrere Schulen, ist etwas in Vergessenheit geraten. Zu Unrecht! Es integriert unterschiedliche Einflüsse von Le Corbusier über die Pop-Art bis zur Postmoderne und bleibt doch stets eigenständig und eigenwillig. Im Zentrum stehen so grundsätzliche Fragen wie das Zusammenspiel von Körper und Raum sowie von Licht und Schatten. Die kleine Plakatausstellung an der zhaw Winterthur portraitiert 12 Bauten und zeigt damit das ganze Spektrum dieser Architektur. Erarbeitet wurde sie im Rahmen eines Seminars von Masterstudierenden Architektur. Zur Eröffnung der Ausstellung wird Arthur Rüegg, der als junger Architekt 1965-69 im Büro Naef+Studer+Studer tätig war, seine Erinnerung an Ernst Studer und seine Architektur mit uns teilen.